Leitung:

Prof. Dr. Mário Franca

Anschrift:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Wasserwirtschaft und Flussgebietsmanagement
- Wasserbau und Wasserwirtschaft -
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Telefon: +49 (0)721 - 608-43164
E-Mail: wasserbau∂iwg.kit.edu

Besuchsadresse:

Engesserstraße 22, Gebäude 10.83
76131 Karlsruhe

Die Herausforderungen, denen sich Wasserbauingenieure heutzutage gegenübersehen, sind vielfältig-komplex und erfordern disziplinübergreifende Ansätze. Zu diesen Herausforderungen gehören die Sicherheit natürlicher und anthropogen geprägter Gewässersysteme, Wechselwirkungen mit der Ökologie, alternde Infrastrukturen, Verschmutzung, die Gewährleistung der Energie- und Lebensmittelsicherheit sowie die nachhaltige Entwicklung und Resilienz urbaner Gebiete. Dies alles unter Berücksichtigung einer ungewisser Zukunft.

Unsere Gruppe erforscht und entwickelt ingenieurtechnische Lösungen für den Entwurf, die Planung und die Umsetzung nachhaltiger Wasserinfrastrukturen, die auf den globalen Wandel vorbereitet sind. Wir erforschen Fließprozesse in Gewässern und deren Wechselwirkungen u.a. mit Sedimenten, gelösten Stoffen, Gasen, lebenden Organismen und Menschen. Im Einzelnen widmet sich der Fachbereich der Durchführung von Forschungsarbeiten in vier Schwerpunkten: Nachhaltige und sichere Wasserversorgung für Trink- und Brauchwasser, Lebensmittelproduktion und Energieerzeugung, Anpassungsfähige und multifunktionale hydraulische Systeme, Vitale Gewässer und Geophysikalische Prozesse in Flüssen und Seen.

Das Institut kann auf eine lange Tradition an Ingenieur- und wasserwirtschaftlichen Arbeiten zurückblicken. Dies kommt der Ausbildung von Ingenieuren und Wissenschaftlern zugute, ist Grundlage für weitere Ingenieurwissenschaftliche Arbeiten und regt die Grundlagenforschung an. Basis hierfür ist u.a. die herausragende Infrastruktur mit dem weltweit bekannten Theodor-Rehbock-Wasserbaulaboratorium sowie eine moderne und leistungsfähige IT-Ausstattung.

Der Fachbereich hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition der Exzellenz im Wasserbau und in der Wasserwirtschaft fortzusetzen, die von ihren früheren Leitern seit mehr als 100 Jahren gepflegt wird: Prof. Franz Nestmann (1994-2021), Prof. Peter Larsen (1983-1994), Prof. Emil Mosonyi (1965-1982), Prof. Heinrich Wittmann (1934-1965) und Prof. Theodor Rehbock (1899-1933).

Seminar@IWG-WB am 20. Mai 2022
Seminar@IWG-WB

Dr. Victor Chavarrias, river engineer and researcher from Deltares is giving a guest lecture about Morphodynamic modelling with mixed-size sediment. In his talk he will explain the state-of-the-art approach to model mixed-size sediment as well as the problems with the current approach and the latest research to overcome it.

 

- in-class and online -

Mehr Informationen
Tour de PhD
Tour de PhD

As part of the Tour de PhD, 18 PhD students from Wageningen University came to visit KIT. In the morning, research topics were presented and a discussion was held. Afterwards, guided tours were offered in the Theodor Rehbock Laboratory and in the hydraulic engineering laboratory of the IfH. After lunch the group took a walk across Karlsruhe Castle to the BAW. Here, the BAW laboratories were shown in a guided tour. The day was then concluded with a joint dinner at the Badisches Brauhaus.

Girls'Day 2022
Girls'Day 2022

Heute stellten M.Sc. Katrin Trautwein und M.Sc. Christin Kannen in einem Online-Seminar im Rahmen des Girls'Day 2022 das Berufsbild von Wasserbauingenieurinnen vor. 6 Mädchen im Alter von 9-16 Jahren konnten einen Einblick in das Arbeitsgebiet einer Wasserbauingenieurin an einer Universität bekommen. Katrin stellte das Projekt KaWaTech in Vietnam vor und Christin berichtete über ein Forschungsprojekt zur numerischen Simulation von morphyodynamischen Prozessen der Kolkbildung.

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Vortrag “Flood risk management didn’t age well“ von Prof. Mário Franca
Vortrag “Flood risk management didn’t age well“ von Prof. Mário Franca

Am 22. März hielt Mário Franca auf Einladung des Labors für Hydraulik, Hydrologie und Glaziologie der ETHZ in Zürich einen Vortrag mit dem Titel "Flood risk management didn’t age well". Ausgehend von einer Analyse der unglücklichen Hochwasserereignisse im Juli 2021 in Nordwestdeutschland und in Anbetracht der Anforderungen, die das Post-Anthropozän in Bezug auf extreme Wetterereignisse mit sich bringen wird, überlegte Mário Franca, welche Entwicklung notwendig ist, um die Hochwassergefahr besser zu bewerten.

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